© by D.Dern

Evangelische Kirchengemeinden
Niedershausen und Obershausen

Stiftung

Anfang 2004 begannen die Kirchenvorstände in Obershausen und Niedershausen, sich Gedanken um zusätzliche Möglichkeiten für die Finanzierung der kirchengemeindlichen Arbeit zu machen. Der Zufall in Gestalt eines Artikels in der „Evangelischen Sonntagszeitung“, in dem von der Gründung einer Gemeindestiftung in Mainz berichtet wurde, brachte dabei das Stichwort „Stiftung“ ins Gespräch.

Doch zunächst wusste niemand so recht etwas damit anzufangen. So galt es, sich erst einmal umfassend zu informieren. Was ist überhaupt eine Stiftung? Wie funktioniert sie? Was sind die Vor- und Nachteile? Als alle diese Fragen geklärt waren, wurde noch im Frühjahr 2004 der grundsätzliche Beschluss gefasst, eine Stiftung zu gründen.

Doch damit begann erst die eigentliche Arbeit. Die Gemeinde musste informiert werden, das neu erworbene Wissen über Stiftungen im Allgemeinen wie auch ganz konkret über die geplante Gemeindestiftung musste verbreitet werden. Es wurde um Mithilfe und Engagement geworben. Parallel dazu wurde eine Satzung erarbeitet und mit den zuständigen Stellen in der Kirchenverwaltung sowie mit dem Finanzamt abgestimmt. Und schon bald begann diese Arbeit Früchte zu tragen. Immer mehr Gemeindemitglieder erklärten sich bereit, die Stiftung zu unterstützen. Dazu kamen zahlreiche Stifterinnen und Stifter von außerhalb, die sich Obershausen und Niedershausen verbunden fühlten und sich deshalb ebenfalls engagierten. Schon im Sommer 2004 wurde deshalb deutlich, dass genügend Mittel zusammenkommen würden, um eine solche Stiftung ins Leben rufen zu können.

Am Erntedankfest des Jahres 2004, dem 3. Oktober, war es schließlich soweit: in einer Versammlung im Rahmen des jährlichen Gemeindefestes riefen 51 Gründungsstifterinnen und Gründungsstifter, Einzelpersonen, Vereine, Firmen und nicht zuletzt die Kirchengemeinden Obershausen und Niedershausen selbst, die Stiftung „Kirche im Kallenbachtal“ ins Leben. Ihre Aufgabe wurde in der Satzung so festgelegt:

„Zweck der Stiftung ist die Förderung der Arbeit der evangelischen Kirchengemeinden Niedershausen und Obershausen. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Bereitstellung von Geldmitteln für die Förderung von Projekten und Schwerpunkten der Kirchengemeinden auf den Gebieten der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, der Erwachsenenbildung und der musikalischen Arbeit, die Fortbildung der haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinden, die Unterhaltung und Verbesserung von kirchengemeindlichen Gebäuden und Anlagen, die Öffentlichkeitsarbeit, die diakonischen Aufgaben der Kirchengemeinden und die Finanzierung der Personalkosten von zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchengemeinden.“

Die Stiftung wird gemäß ihrer Satzung vom Kuratorium geleitet, das die StifterInnen auf der jährlichen Stiftungsversammlung über seine Arbeit informiert. Mitglieder des Kuratoriums sind die Vorsitzenden beider Kirchenvorstände sowie jeweils ein weiteres Kirchenvorstandsmitglied und drei von der Stiftungsversammlung gewählte Personen. Dieser Stiftungsversammlung gehören alle Personen und Institutionen an, die mindestens 200 Euro gestiftet haben. Diese brachten bei Gründung gemeinsam ein Vermögen von nicht weniger als 70.100 € zusammen, mit dessen Erträgen die Stiftung ihre Aufgaben erfüllen sollte.

Doch dabei blieb es nicht, denn bereits rund zweieinhalb Jahre nach ihrer Gründung verfügte die Stiftung „Kirche im Kallenbachtal“ über ein Vermögen von 100.000 €. Neue Stifterinnen und Stifter, Hochzeitspaare mit den Kollekten ihrer Traugottesdienste, das „3:1“-Förderprogramm der EKHN sowie viele andere Quellen trugen dazu bei. Und so konnte sich die Stiftung schon bald ihrer eigentlichen Aufgabe widmen und mit dem, was das Vermögen an Erträgen (also Zinsen) erbrachte, die kirchengemeindliche Arbeit in Obershausen und Niedershausen unterstützen.

Konkret wurde bereits im Jahre 2005 die Anschaffung eines schmiedeeisernen Kreuzes auf dem Friedhof in Niedershausen unterstützt, das seither auf dem anonymen Grabfeld den Angehörigen der dort bestatteten Menschen als Gedenkstätte dient. Die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstags der Niedershäuser Burckhardtkirche 2008 wurden ebenfalls von der Stiftung mitgetragen. Und nicht zuletzt finanziert sie auch zu einem nicht unbedeutenden Teil das kirchliche Engagement während des Obershäuser Jubiläumsjahres „700 Jahre Kirche und Dorf Obershausen“ mit.

Doch die Stiftung „Kirche im Kallenbachtal“ ist mehr als nur ein Instrument zur Finanzierung von Jubiläen und anderen Dingen, die über die „normalen“ Aufgaben einer Kirchengemeinde hinausgehen. Gerade angesichts immer enger werdender finanzieller Spielräume wird sie in Zukunft immer mehr ein Garant dafür sein, dass die Kirchengemeinden Obershausen und Niedershausen ihre „normalen“ Aufgaben auch weiterhin erfüllen können. Die Ziele für die nächste Zeit sind, das Stiftungsvermögen kontinuierlich zu vermehren, die Erträge sinnvoll für beide Kirchengemeinden einzusetzen und die Werbung für die Stiftung nicht aus den Augen zu verlieren, um weiterhin erfolgreich zu bleiben.

Zustiftungen sind immer willkommen!
Stiften auch Sie!

Stiftungskonto:

 Kontoinhaber: Ev. Regionalverwaltung Nassau-Nord
IBAN: DE55 5206 0410 0604 1001 74

Bitte geben sie als Verwendungszweck an:
“Stiftung Kirche im Kallenbachtal - Zustiftung

Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit ans Pfarramt wenden;
für Kontaktdaten klicken Sie bitte
hier!

[Home] [Wir über uns] [Gottesdienste] [Nachrichten] [Aktuelles] [Gruppen und Kreise] [Für Kinder] [Konfis] [Bücherei] [Stiftung] [Theodor-Fliedner-Haus] [Gemeindebrief] [Gästebuch] [Kontakt] [Links] [Auch das noch...] [Impressum]